I swear I've seen you before

Jonathan und Rose treffen sich zufällig bei Starbucks, sie erkennt ihn wieder und fragt ihn aus.

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Titel: I swear I've seen you before
Beschreibung: Jonathan und Rose treffen sich zufällig bei Starbucks, sie erkennt ihn wieder und fragt ihn aus.
Gründer: Rose
Gegründet am: 24.04.2026
Mitglieder: 2
Kategorie: Gemeinsame Interessen

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19.05.2026 13:23 - Rose
Re: Starbucks in London in der Nähe des Zaubereiministeriums
"A-aber du hast gar kein Sicherheitspersonal oder so dabei", rutschte es mir auf die Bestätigung seiner Identität hin heraus. Es erschien mir komplett surreal, dass er hier so vor mir saß wie ein ganz normaler Durchschnittsbürger und seinen Kaffee trank. In der magischen Welt war Personenschutz zwar nicht sonderlich verbreitet (immerhin konnte sich zumindest ab einem gewissen Alter jeder selbst verteidigen), aber von einem Muggelstar hätte ich etwas anderes erwartet. Gerade von einem, der eine Stiftung zu so einem kontroversen Thema führte. Mit Sicherheit war er vielen Idioten ein Dorn im Auge.
Als er fragte, wie er seine Identität wieder gutmachen könne, antwortete ich ebenfalls lachend: "Du könntest mir verraten, wie es in der fünften Staffel von Bridgerton weitergeht." Obwohl das natürlich cool wäre, war es eher scherzhaft gemeint. Ich war mir durchaus dessen bewusst, dass es ihm vermutlich vertraglich verboten war, darüber zu sprechen.
18.05.2026 23:31 - Jonathan
Re: Starbucks in London in der Nähe des Zaubereiministeriums
//Jetzt muss er sich entschuldigen, es gab ein paar wichtige Dinge, die er die letzten Tage mit seinem Mann klären musst.
Jon sah, wie sich ihre Augen weiteten, als sie realisierte, wer er war. Verdammt! Jon mochte es einfach nur als Jon gesehen zu werden. Dennoch hob er beide Hände in die Luft und legte den Kopf ein wenig zur Seite. „Schuldig im Sinne der Anklage." Ein leises Lachen verlässt seine Lippen. Er hoffte nur, dass niemand der umgehenden Gäste sein Dasein bemerkt hatte. Er brauchte das alles nämlich nicht. Jon liebt das Bodenständige. Erneut ein lachen. „Kann ich das wieder gutmache? Also das ich – ich bin?"
10.05.2026 15:15 - Rose
Re: Starbucks in London in der Nähe des Zaubereiministeriums
The Shameless Fund... das hatte ich auf jeden Fall schon einmal gehört, es handelte sich immerhin um eine bekannte Organisation. In den paar Sekunden, die ich brauchte, um den Namen zuzuordnen, fiel mein Blick wieder auf die Zeitschrift. Bridgerton. Natürlich. Dennoch vergingen ein paar weitere Sekunden, in denen ich meine Erkenntnis verarbeitete. Das konnte doch nicht wirklich... "Das heißt, du bist Jonathan Bailey?!", kam es recht ungefiltert aus meinem Mund. Ungläubig sah ich meinen Gesprächspartner an.
07.05.2026 21:23 - Jonathan
Re: Starbucks in London in der Nähe des Zaubereiministeriums
Jon stellte seinen Ruhm nie in den Mittelpunkt. Weder der Titel Sexiest Man Alive noch der ganze Glanz Hollywoods waren für ihn das, was wirklich zählte. Für ihn lagen die wichtigsten Dinge woanders: bei seinem Ehemann, seiner Familie, seinen Freunden und der Stiftung, die ihm besonders am Herzen lag. Das war es, worauf er seinen Blick richtete, und das war es auch, was seinem Leben wirkliche Bedeutung verlieh. Natürlich hatte ihm die Bekanntheit Türen geöffnet. Der Ruhm war ein Sprungbrett gewesen, das ließ sich nicht leugnen. Doch alles, was danach gekommen war, beruhte nicht allein auf Glück oder günstigen Umständen. Hinter seinem Erfolg standen harte Arbeit, Disziplin, Ausdauer und eine Hingabe, die weit über den oberflächlichen Glanz der Filmwelt hinausging. Jon wusste, dass Karriere nicht einfach geschah — sie entstand aus Entscheidungen, aus Einsatz und aus der Bereitschaft, immer wieder alles zu geben. Trotzdem war ihm bewusst, dass auch das Schicksal seinen Teil dazu beigetragen hatte. Die richtigen Verträge, die passenden Auditions, die entscheidenden Begegnungen zur richtigen Zeit — all das hatte ihn dorthin gebracht, wo er heute stand. Dafür empfand er eine tiefe Dankbarkeit. Er liebte, was er tat, und er wusste dieses Leben zu schätzen. Aber noch wichtiger als der Erfolg selbst war für ihn die Möglichkeit, damit etwas Gutes zu bewirken. Besonders die Arbeit mit jungen Menschen war für ihn weit mehr als nur ein wohltätiges Projekt. Sie war ein Teil seines Lebensinhalts geworden, etwas, das ihn erfüllte und ihm das Gefühl gab, seine Reichweite sinnvoll einzusetzen. Es ging ihm nicht nur darum, gesehen zu werden, sondern darum, anderen Halt, Chancen und Unterstützung zu geben. Als er ihr von seiner Stiftung erzählte, sprach er mit spürbarem Ernst, aber auch mit Stolz. „Meine Stiftung? The Shameless Fund", erklärte er. Wer danach suchte und auf die Seite stieß, fand dort nicht nur seinen vollständigen Namen und Bilder von ihm, sondern auch die Gesichter vieler prominenter Unterstützer. Ariana Grande, Scarlett Johansson und Matt Bomer waren nur einige von denen, die hinter dem Projekt standen. Dieser Rückhalt bedeutete ihm viel. Er sah darin nicht nur öffentliche Aufmerksamkeit, sondern ein Zeichen echter Solidarität. Und genau dafür war er zutiefst dankbar.
06.05.2026 19:22 - Rose
Re: Starbucks in London in der Nähe des Zaubereiministeriums
"Ich kann es mir zumindest vorstellen", meinte ich leicht lachend auf seine Idee, der Name Rose käme von der Farbe rosa. "Aber ganz ehrlich, ich glaube, dass unserer beider Eltern einfach einen Namen genommen haben, den sie wohlklingend fanden", fügte ich hinzu, als er zugab, auch keine Ahnung zu haben, warum er seinen ersten Vornamen trug. Als er seinen zweiten Vornamen nannte, kam ich wieder ins Grübeln. Jonathan Stuart, Jonathan Stuart... ich war zwar recht gut informiert über die Promiwelt, aber so weit, dass ich die Zweitnamen von Schauspielern kannte (abgesehen von meinen absoluten Lieblingen) war ich dann doch nicht. Langsam begann ich allerdings ernsthaft an meinem Gedächtnis zu zweifeln. Warum nur fiel mir nicht ein, woher ich ihn kannte?
"Hmm, das klingt aber nicht gerade gesund", kam meine belehrende Seite zum Vorschein, als er sagte, er habe quasi keine Mittagspause. Gerade wollte ich den Gedanken weiter ausführen, als er von seiner Stiftung zu erzählen begann, was mich wieder dazu brachte nachzudenken, wer er war. Wenn er ein ganzes Hotel kaufen konnte, musste er jedenfalls sehr wohlhabend sein. Verbunden mit der Tatsache, dass er mir bekannt vorkam, war er wohl eine Person des öffentlichen Lebens. "Das klingt absolut sinnvoll", hielt ich gedankenverloren das Gespräch aufrecht, während ich weiter grübelte, meinte das, was ich sagte, aber auch so. Zum Glück war ich als heterosexuelle cis-Frau von dem Thema nie betroffen gewesen, aber ich hatte einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und der schloss mit ein, dass niemand wegen seiner Geschlechtsidentität oder sexuellen Orientierung diskriminiert werden sollte. "Wie heißt denn die Stiftung?", wollte ich schließlich wissen. Wenn ich Glück hatte, enthielt der Name Jonathans Nachnamen, was auch meinem bescheuerten Gedächtnis endlich auf die Sprünge helfen sollte.
05.05.2026 21:57 - Jonathan
Re: Starbucks in London in der Nähe des Zaubereiministeriums
Jon hörte ihr aufmerksam zu – nicht aus Höflichkeit, sondern aus aufrichtigem Interesse. „Hm! Es gibt ja nicht nur rote Rosen, sondern auch weiße, gelbe, rosafarbene und sogar lachsfarbene." Mit leicht geneigtem Kopf sah er sie mit seinen dunklen Augen neugierig an. „Oder denkst du, der Name Rose kommt von der Farbe rosa?" Dieser Gedanke brachte ihn kurz zum Schmunzeln, doch dann winkte er ab. „Eltern haben wirklich seltsame Wege, ihre Kinder zu benennen. Ich habe auch keine Ahnung, warum ich Jonathan heiße, aber ich weiß immerhin, warum ich meinen zweiten Namen trage." Er lächelte und fügte erklärend hinzu: „Stuart, mein zweiter Name ist Stuart – wie der meines Vaters." Dann hörte er ihr weiter zu und die Erklärung zum Kaffee, brachte ein weiteres Schmunzeln auf seinen Lippen zustande. „Ich würde es nicht Mittagspause nennen, denn eigentlich hetze ich gerade von Termin zu Termin und wollte nur einmal kurz meine Gedanken sammeln. Ich führe eine Stiftung und da steht gerade ein neues Projekt an." Jon atmet kurz durch und nahm einen Schluck seines Kaffees. „Eine Stiftung für queere Kinder und Jugendliche, die nicht den Halt von zu Hause bekommen, oder gemobbt werden – die Angst haben sich zu outen." Kurz senkt sich sein Blick auf die Tasse, die von seinen Händen umrahmt werden. „Ich bin dabei ein altes Hotel zu kaufen und es für Kids und Jugendliche umzubauen, die von der Familie verstoßen wurden, weil sie ‚Anders' sind." Das Wort ‚Anders' packt er bewusst, sichtlich in Gänsefüßchen. „Sie sollen einen Ort haben, wo sie sicher sind und wo sie akzeptiert werden." Von seinen Filmprojekten sagt er nichts, wieso auch? Er drängt sich nie selbst in den Vordergrund.
29.04.2026 09:16 - Rose
Re: Starbucks in London in der Nähe des Zaubereiministeriums
Ich war ganz froh, dass er zum Du wechselte. Bei zufälligen Bekanntschaften lockerte es das Gespräch einfach auf; ich hatte einfach nur gewartet, bis er das atat, da ich nunmal sichtlich jünger war (wenn er auch natürlich nicht alt aussah). In anderen Situationen bestand ich aber auf mein Sie. Zum Beispiel bei Vorgesetzten, die ich nicht mochte. Wenn sie sich schon unverschämt verhielten, sollten sie mir wenigstens in diesem Punkt den nötigen Respekt zollen.
"Das stimmt", sagte ich lachend, als Jon meinte, er hätte nicht die Möglichkeit, sich micht mir zu unterhalten, wäre er nicht hierher gekommen. Als er meinen Namen ansprach, kam ich etwas ins Schleudern. "Danke, aber um ehrlich zu sein weiß ich das gar nicht", gestand ich ihm. Meine Mutter mochte viele Blumen. "Vielleicht weil sich die Farbe so herrlich mit meinen Haaren beißt", spekulierte ich dann scherzhaft und erzählte ihm: "Ein Teil meiner Familie hatte mal einen Scherzartikelladen, da trugen sie aus diesem Grund immer rosa - oder eher pinke - Kleidung." Ich sagte extra hatte, sonst würde er am Ende noch fragen, wo der Laden war und ich würde in Erklärungsnot gelangen. Es wäre ungünstig, wenn die Tochter der Zaubereiministerin das Geheimhaltungsstatut brechen würde.
"Um ehrlich zu sein - doch", lachte ich auf seine letzte Frage hin. "Natürlich nicht der Preis", fügte ich dann noch hinzu, "aber ich liebe den Caramel Macchiato hier." Die Worte erinnerten mich an diesen und ich nahm einen Schluck, damit er nicht kalt wurde. "Und wie schaut es bei dir aus? Auch Mittagspause?", stellte ich dann die naheliegende Gegenfrage, interessierte mich aber auch wirklich dafür. Bisher hatte er ja nur etwas von 'Ruhe genießen' gesagt, aber nicht, Ruhe wovon. Vielleicht würde die Antwort mir einen kleinen Hinweis darauf geben, woher er mir bekannt vorkam.
28.04.2026 08:46 - Jonathan
Re: Starbucks in London in der Nähe des Zaubereiministeriums
„Ja, wenn man sich hier so umsieht, wäre to go vermutlich die klügere Alternative gewesen", meinte Jon und lächelte leicht, „aber dann hätte ich jetzt nicht die Gelegenheit, mich mit dir zu unterhalten, Rose." Er wechselte ganz selbstverständlich ins ‚du', da ihm steife Formalitäten und Distanz ohnehin fremd waren. Es gefiel ihm, seinen vollen Namen nicht preisgeben zu müssen; das ermöglichte ihm, einfach mal unerkannt zu bleiben und Gespräche zu führen, die nicht sofort auf ihn und sein Leben abzielten. Was für eine wohltuende Abwechslung. „Rose ist wirklich ein wunderschöner Name. Darf ich raten? Die Lieblingsblume deiner Mutter vielleicht?" Jon warf erneut einen Blick auf das Cover des Magazins auf dem Tisch und verspürte Erleichterung – seine eigene Hochzeit wurde dort nicht thematisiert. Das lag wohl daran, dass sie bewusst im kleinen Kreis gefeiert hatte, weit weg von Hollywood und dem Blitzlichtgewitter der Paparazzi. „Und was verschlägt dich in diesen überfüllten Starbucks?" fragte Jon neugierig. „Die himmlisch teuren Kaffeekreationen können es doch kaum sein, oder?" Mit einem Augenzwinkern versuchte er, das Gespräch aufzulockern, er war echt mies im Smalltalk.
27.04.2026 22:11 - Rose
Re: Starbucks in London in der Nähe des Zaubereiministeriums
"Tja, da müssen Sie wohl einer anderen Tageszeit hierher kommen - oder nicht zu Starbucks", meinte ich, sein lockeres Grinsen erwidernd, auf seine Aussage hin, er sei eigentlich für die 'Ruhe und Privatsphäre' gekommen. "Oder Sie nehmen sich den Kaffee beim nächsten Mal to go und suchen sich damit ein ruhiges Plätzchen im Park", ergänzte ich noch. 
"Rose", gab ich lächelnd zurück, während ich seine Hand mit angemessen festem, aber nicht zu festem Druck schüttelte. Dabei dachte ich über den Namen nach, den er mir genannt hatte. Jon... Jon... Schade, dass ich keinen Nachnamen dazu hatte. Dann hätte ich schonmal feststellen können, ob ich ihn aus der Zaubererwelt kannte. Natürlich kannte ich nicht jeden relevanten Namen dort, aber zum Beispiel im Ministerium waren mir mittlerweile einige über den Weg gelaufen. Und in Hogwarts natürlich. Da ich ein gutes Gedächtnis hatte, würde ich die meisten auch wiedererkennen.
Als er fragte, ob es irgendetwas Aufregendes in der Promiwelt gebe, musste ich wieder lachen. "Nicht wirklich", antwortete ich. "Manche kommen zusammen oder heiraten gar, andere trennen sich... das Übliche, keine größeren Skandale."
27.04.2026 20:42 - Jonathan
Re: Starbucks in London in der Nähe des Zaubereiministeriums
Jon war sichtlich erleichtert, dass er sich zu ihr an den Tisch gesellen durfte – andernfalls hätte er sich wohl eine kreative Alternative überlegen müssen. Mit einer ruhigen Bewegung stellte er seine Tasse ab, zog den Stuhl zurück und nahm ihr gegenüber Platz. „Nein, ich erwarte niemanden", entgegnete er mit einem schiefen Grinsen. „Eigentlich wollte ich behaupten, dass ich hier die Ruhe und Privatsphäre genieße." Sein Blick schweifte durch den Raum und ein leises Lachen entwich ihm. „Aber ich fürchte, das hat sich hier drinnen erledigt. Ich bin übrigens Jon." Mit einem freundlichen Lächeln streckte er ihr die Hand über den Tisch entgegen, um sich seiner ‚Gastgeberin' vorzustellen. „Ich bin auf jeden Fall dankbar für das Asyl." Sein Blick fiel auf die Zeitung und dem Titelgesicht, welches ihm nur zu gut bekannt war. „Und? Irgendwelche aufregenden Neuigkeiten in der Promiwelt?"
27.04.2026 15:09 - Rose
Re: Starbucks in London in der Nähe des Zaubereiministeriums
Während ich gerade einen Artikel über die Verlobung von Phoebe Dynevors las, wurde ich von einem Räuspern unterbrochen. Ich sah auf. Ein gutaussehender Mann mit braunen Haaren und Augen stand vor mir. Seine Augen wirkten sanft, wie sein Lächeln, als er mich fragte, ob er sich zu mir setzen könne. Sympathisch. Doch da war noch etwas... ob ich ihn irgendwoher kannte? "Klar", antwortete ich also erstmal, während ich einen Schluck von meinem Kaffee nahm. "Sie können ruhig auch stören", fügte ich mit einem kleinen Lächeln noch hinzu, "es sei denn, Sie warten noch auf jemanden?" Dann würde ich mich natürlich mit der Gesellschaft meines Magazins zufrieden geben und die Klappe halten.
27.04.2026 12:04 - Jonathan
Re: Starbucks in London in der Nähe des Zaubereiministeriums
Jon hatte heute einen dieser Tage, an denen er pausenlos von einem Termin zum nächsten hetzte – kein Moment zum Durchatmen, kein Innehalten. Kaum waren die Hochzeit und die Flitterwochen vorbei, klopfte der Alltag wieder an und seine Projekte verlangten nach Aufmerksamkeit – von selbst erledigten sie sich schließlich nicht. Trotz der bewussten Entscheidung, Hollywood dieses Jahr eine Auszeit zu gönnen, warteten seine Stiftung und neue Projekte auf ihn. Jetzt aber war es wirklich mal Zeit für eine kurze Pause. Ohne lange zu überlegen, steuerte Jon den nächstgelegenen Coffeeshop an, ohne einen Blick hineinzuwerfen und ohne zu prüfen, ob überhaupt noch ein Platz frei war – Fehler Nummer eins. Dann bestellte er einen Americano, aber nicht zum Mitnehmen – Fehler Nummer zwei. Nun stand er da, mit seiner Tasse in der Hand und seufzte innerlich: Blimey! Doch ließ er sich davon nicht beirren. Mit einem entschlossenen Schritt näherte er sich dem Tisch einer jungen Frau, hielt kurz inne und räusperte sich leise. „Entschuldigen Sie, wäre hier noch Platz? Ich störe auch nicht", fragte er mit einer freundlichen Stimme und untermalte seine Worte mit einem sanften Lächeln.
24.04.2026 19:31 - Rose
Starbucks in London in der Nähe des Zaubereiministeriums
Ausnahmsweise war ich in meiner Mittagspause allein hierher gekommen. Meine beste Freundin im Ministerium, mit der ich normalerweise zu Mittag gegessen hätte, war krank, weshalb ich eine Alternative hatte wählen müssen. Natürlich hatte ich ein Grüppchen an Bekannten, mit denen ich in die Kantine hätte gehen können, aber ich hatte beschlossen, lieber die Chance zu nutzen und meinen liebsten Caramel Macchiato zu trinken. Selbstverständlich hatte ich die anderen gefragt, ob sie mitkommen wollten, doch sie hatten verneint - zu teuer. Nun, ich schwamm auch nicht gerade in Geld, aber hin und wieder konnte man sich ja mal etwas gönnen. Zumal mein Dad quasi in Armut aufgewachsen war und deshalb Wert darauf legte, Hugo und mich ordentlich finanziell zu unterstützen, damit wir das nicht auch erleben mussten. Nachdem ich es also an die Spitze der Schlange geschafft, mein Getränk und einen Muffin (das hier war immerhin mein Mittagessen) geordert und bezahlt hatte, setzte ich mich an den einzigen noch freien Tisch und holte ein Muggelmagazin heraus, welches ich auch gleich zu lesen begann, während der Kaffee etwas abkühlte. Ich liebte Klatsch und Tratsch aller Art und den Tagespropheten konnte ich hier sowieso nicht lesen, wegen der Geheimhaltung und so.